Christian Staber

beschäftigte sich schon früh mit dem Schnitzen von Obst und Gemüsen. Über Margarine- und Butterskulpturen auf den Tellern an festlichen Tafeln kam er zum Eis als Dekoration.

"Eis ist natürlich und hat oft die nicht fassbare Farbe blau. Wasser ist ein Lebenselement und der gefrorene Zustand ist wie alles Leben auf unserem Planeten vergänglich"

Holz ist der zweite Werkstoff mit dem sich Christian Staber beschäftigt. Hier steht die höhere Festigkeit, die Struktur des Holzes und die Beständigkeit dieses Werkstoffes im Kontrast zum Eis.

 

Werke die er frei umsetzen kann entstehen zunächst im Kopf. Nach Skizzen wird man in diesem Fall bei Christian Staber vergebens suchen. Aufträge werden anhand von Fotos oder 3 Dimensionalen Vorlagen umgesetzt.

Die Eisblöcke werden auf verschiedene Arten gefroren, je nachdem ob das Objekt durchsichtig oder milchig sein soll. Dieser Prozess kann bis zu 5 Tage dauern. Die Eisbearbeitung erfolgt in der Hauptsache mit der Kettensäge, die Feinarbeiten werden, wie bei einem Schnitzer, mit verschiedenen Meißeln durchgeführt. Die Arbeit des Pinsels verrichtet bei Christian Staber das Feuer.

Zusammenfassung Interview von myheimat-Bürgerreporter Franz und Sabina Scherer im Gespräch mit Eiskünstler Christian Staber, 12.12.2009

Ausstellung Aufzug - Momente im Fahrstuhl
... damit Augenblicke zu Bildern werden ...
A
usstellung "Aufzug - Momente im Fahrstuhl"
© Alois Pribil